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Seit Jahrzehnten ist EWE ein Vorreiter im Bereich intelligenter Netze und der Integration erneuerbarer Energien

Das Förderprojekt „Schaufenster Intelligente Energie“ ist schon deshalb besonders interessant für uns, weil es den Blick auf Herausforderungen lenkt, mit denen wir uns seit Jahren intensiv beschäftigen. Das Versorgungsgebiet von EWE ist stark von dezentraler Einspeisung erneuerbarer Energie geprägt. Wir wissen, was es bedeutet, mit Anforderungen umzugehen, die sich stetig verändern, und dabei dennoch immer eine hohe Versorgungssicherheit zu garantieren.

Als Verteilnetzbetreiber mit jahrzehntelanger Erfahrung sind wir stolz, dass unsere Netze zu den sichersten in ganz Europa gehören. Trotz sehr stark fluktuierender Einspeisung großer Mengen Windenergie liegen die Ausfallzeiten weit unter dem Bundesdurchschnitt.

Außerdem legt EWE seit Jahren großen Wert auf technologische Entwicklungen und Modellprojekte. Als Innovationstreiber in der Branche haben wir zum Beispiel den ersten deutschen Offshore-Windpark „alpha ventus“ 2010 in Betrieb genommen. Er speist pro Jahr rund 267 Gigawattstunden klimafreundlichen Strom ins Versorgungsnetz ein. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 70.000 Haushalten.

Das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt eTelligence hat gezeigt, was man tun muss, um Strom vor allem dann zu verbrauchen, wenn er aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht. Anreize hierfür bildeten attraktive Stromtesttarife und innovative Energiefeedbacksysteme. Stromerzeuger und -verbraucher wurden optimal aufeinander abgestimmt. EWE hat eTelligence als Konsortialführer wesentlich gestaltet und umgesetzt.