Die Modellregion:

Wo die Zukunft der Energieversorgung heute
schon tägliche Praxis ist

Die enera Modellregion im Nordwesten Deutschlands ist geprägt von dezentraler Erzeugung großer Mengen Windenergie aus On- und Offshore-Windparks. Konkret fließt bereits jetzt ein Anteil von ca. 170 Prozent erneuerbarer Energien durch die Stromnetze in der Modellregion. Diese Werte übertreffen bereits jetzt die Ziele der Bundesregierung für das Jahr 2050 um mehr als das Doppelte. Damit ist der Nordwesten ein regeneratives Großkraftwerk!

Jeden Tag sind hier die zwei großen Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen: auf der einen Seite Erzeugungsschwerpunkte mit schwankender Stromerzeugung, andererseits regional unterschiedliche Verbrauchsschwerpunkte. Lösungen für die Anforderungen der Energiewende zu finden, ist hier seit Jahren tägliche Praxis.

Strom aus erneuerbaren Energien wird aus unserer Region schon heute in größeren Mengen exportiert. Der Gesamtverbrauch der geplanten Modellregion wird bilanziell bereits vollständig aus vor Ort erzeugter erneuerbarer Energie gedeckt. Die Region ist deshalb optimal für das Vorhaben „Schaufenster Wind“ geeignet.

Die gesamte enera Modellregion steht hinter dem Projekt. Viele Bürger vor Ort gestalten schon heute, durch die Installation von Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen sowie durch die Beteiligung an Windparks, die Energiewende aktiv mit. Darüber hinaus sind die politischen und wirtschaftlichen Akteure seit vielen Monaten Partner von enera. Sie unterstützen das Projekt sowohl in der Region als auch aus der Region heraus. Im Fokus steht der Gedanke, das bereits heute bestehende regenerative „Großkraftwerk“ für den nächsten großen Schritt der Energiewende als Demonstrator zu nutzen.